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Superkapitalismus

Klappentext

Triumph des Kapitalismus - Ende der Demokratie

Nie zuvor war die Wirtschaft so mächtig wie heute. Sie dominiert alle anderen Bereiche des öffentlichen Lebens, auch die Politik. Robert Reich berichtet, wie es dazu kam und wie wir als Bürger die Demokratie stärken können. Früher gab es einfach nur Kapitalismus. Heute gibt es den Superkapitalismus. Unter dem Druck der globalen Konkurrenz und der Finanzmärkte haben die einzelnen Unternehmen an Macht verloren, hat die Wirtschaft insgesamt an Dynamik und Stärke gewonnen. Sie expandiert und nutzt alle Mittel, bemächtigt sich der Politik und gefährdet so die Demokratie. Dieser Konflikt steckt in jedem von uns.Wir sind Anleger und Verbraucher und als solche werden wir von der Wirtschaft gut bedient. Zugleich sind wir Bürger und spüren die Schwäche der von der Wirtschaft dominierten Politik. Robert Reich ruft dazu auf, unsere bürgerlichen Interessen wieder klar zu erkennen und den Superkapitalismus aus der Politik zu verbannen.

Portrait

Robert Reich ist Professor an der University of California und einer der einflussreichsten Intellektuellen der USA. Er war von 1993 bis 1997 Arbeitsminister unter Bill Clinton. Reich ist Autor mehrerer Bücher, darunter »Die neue Weltwirtschaft « (1993) und »Goodbye, Mr. President« (1998).

Rezensionen und Kritiken

Super, Kapitalismus!
Nein, in diesem Buch finden Sie keine Kapitalismusschelte. Kein Angriff auf Unternehmen, Globalisierungskritiker gehen leer aus. Der Ex-Arbeitsminister von Bill Clinton dreht in "Superkapitalismus" den Spieß um. Nicht die Unternehmen können "gesellschaftliche Verantwortung" übernehmen. Das können Unternehmen gar nicht, weil Unternehmen keine Personen seien sondern allein der ökonomischen Logik unterworfene Organisationen. Der Ball liege bei den Bürgen. Denn diese tragen als Profiteure Verantwortung für die Auswüchse der Wirtschaft. Weil sie immer nach dem billigsten Schnäppchen jagen, immer noch mehr konsumieren und immer noch mehr Rendite einstreichen wollen. Und sich dabei wenig um Sozialverträglichkeit, Gerechtigkeit und Ökologie scheren. Den einzigen Weg, die immer dominantere Wirtschaft in den Griff zu bekommen, sieht Reich in der Stärkung der Demokratie und der konsequenten Bekämpfung des Lobbyismus. Denn in der Politik werden die Spielregeln gemacht, nach denen die Unternehmen ihre global plays spielen.

Übersetzt von Jürgen Neubauer
Campus Verlag GmbH
Januar 2008 - gebunden - 328 Seiten

 

Artikelnummer: HB 7317        24,90 €

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