Handelsblatt Investor 2/2011
„Anleger sind im September so vorsichtig gewesen wie lange nicht mehr", war jüngst die Aussage einer der vielen Umfragen, die von Banken, Fondshäusern und Versicherern in Auftrag gegeben werden. Die starken Kursverluste im August bis in den September hinein haben den Deutschen wieder einmal ins Gedächtnis gerufen, was wirklich zählt im Umgang mit Geld: Nämlich zu allererst der Erhalt dessen. Erst danach geht es darum, eine Rendite damit zu erwirtschaften.
Die zweite Ausgabe des „Handelsblatt-Investor" in diesem Jahr hat deshalb ein zentrales Thema: Sicherheit. Die Redaktion will dem Leser helfen, das, was er sich hart erarbeitet hat, zu schützen und zu erhalten. Auf 100 Seiten geht es dabei vor allem um den Schwerpunkt Versicherungen und Altersvorsorge. Was ist der optimale Schutz, welche Verträge sind wirklich nötig und was kann man sich getrost schenken.
In einem zweiten Abschnitt geht es darum, wie Anleger mit Fonds und Zertifikaten möglichst ohne großes Risiko das mehren können, was sie sich erspart haben. Damit der Anleger nicht nur für sein Geld arbeitet, sondern es auch für ihn.
Dass Geldanlage und Genuss sich nicht ausschließen, beweist der Abschluss des Heftes. Unter der Rubrik „Die schöne Geldanlage" haben wir uns diesmal dem Thema Wein gewidmet. Gerade die ganz edlen Tropfen haben in den vergangenen Jahren extreme Preissprünge erlebt.
Und wie schon in der ersten Ausgabe des Investor haben uns auch diesmal einige Prominente Rede und Antwort gestanden. So erklärt Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, wie sie die Beratung der Banken besser kontrollieren will. Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, verrät seine Strategie im Umgang mit Geld und warum er lieber auf sein eigenes Urteil als auf das von Beratern vertraut. Und zu guter Letzt schreibt der Kabarettist Django Asül, warum die Kanzlerin in diesen Tagen vieles versichert in Zusammenhang mit dem Euro, dann aber doch gleich wieder von der Realität überrollt wird.

