Bioenergie - Entscheidungshilfen für Biomasseprojekte
Die Anzahl der in Deutschland betriebenen Biogasanlagen hat sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt, die Anzahl der Heizkraft- und Heizwerke ist um mehr als das Vierfache angestiegen. Mehrheitlich befinden sich die Biogasanlagen in privater Hand. Selbst in Regionen mit einem hohen Potenzial zur energetischen Nutzung von Biomasse wird diese Möglichkeit zur Energieerzeugung nur selten von Energieversorgern genutzt. Dies belegt eine im Rahmen der Studie durchgeführte Umfrage.
Anderseits beinhalten die von der deutschen Bundesregierung im „Integrierten Energie- und Klimaprogramm“ (IEKP) festgesetzten Maßnahmen einen Ausbau der Energieerzeugung aus Biomasse. Dies ist letztendlich nur mit einem verstärkten Engagement seitens der Energiewirtschaft umsetzbar. Kommunen und Energieversorgern stellt sich somit die Frage, an welchem Punkt der Wertschöpfungskette ein Einstieg rentabel sein kann.
Die von ener|gate publizierte Studie „Bioenergie – Entscheidungshilfe für Biomasseprojekte“ bietet dem Leser einen Leitfaden entlang der Wertschöpfungskette an, der sowohl die wichtigsten Aspekte darstellt als auch mögliche Risiken beleuchtet.
Der erste Hauptteil liefert die theoretischen Grundlagen. Neben Definitionen wird das generelle Funktionsprinzip von Biogasanlagen und Heizkraftwerken erläutert. In einem eigenen Kapitel wird der Einsatz von Biomasse zur Erzeugung von Biokraftstoffen dargestellt. Das abschließende Kapitel stellt das in Deutschland vorhandene Biomassepotenzial dem zur Umsetzung des IEKP benötigten anhand bestehender Studien gegenüber.
Das Kernthema der Studie wird im zweiten Hauptteil behandelt. Die wichtigsten Bioenergieformen werden entlang ihrer Wertschöpfungsketten beschrieben. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Risikoabschätzung, wofür mögliche Komplikationen und Verzögerungen beurteilt werden. Ein eigenes Kapitel befasst sich mit den Standortfaktoren, wie beispielsweise der benötigten Infrastruktur oder der Netzanbindungen. Eine Auswahl der bestehenden Fördermöglichkeiten beendet diesen Teil.
Der letzte Teil rundet mit der Darstellung der durchgeführten Umfrage unter Anlagenbauern, Kommunen, Landwirten, Energieversorgungsunternehmen, Forst- und Landwirtschaftskammern sowie Netzbetreibern die Studie ab.
Fakten:
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Erscheinungsdatum |
16. Februar 2009 |
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Format/Umfang |
A4, insgesamt 70 Seiten, 31 Abbildungen, Abkürzungsverzeichnis |
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Konditionen |
450,- € zzgl. MwSt. |
- Erscheinungstermin
- 16.02.2009
