Branchenreport Erbschaften
Autoren:
Dr. Jörg Sieweck
Andreas Tegelbekkers
Insgesamt mehr als 3 Billionen Euro werden bis zum Jahr 2020 vererbt. Damit werden jährlich Vermögensbestände übertragen, die das Sparvolumen der privaten Haushalte übersteigen. Zwar werden durch Erbschaften gesamtwirtschaftlich keine neuen Vermögen geschaffen, aber auf individueller Ebene können beträchtliche Umstrukturierungen stattfinden.
Darüber freut sich wegen der bei höheren Einzelsummen fälligen Erbschaftsteuer nicht nur der Fiskus. Hieraus resultiert auch ein gutes Geschäft für die Geld- und Anlagenberater, die mit zunehmendem Beratungsbedarf rechnen können.
Allein im Bereich Geldvermögen ergibt sich durch Erbschaften ein enormes Umschichtungspotenzial in einer Höhe von inzwischen 90 Milliarden Euro jährlich. Doch nicht alle vererbten Geldvermögen werden automatisch neu angelegt. Nach Aussage der Experten steht rund die Hälfte des Erbes durchschnittlich für eine neue Kapitalanlage zur Disposition.
Zur Einschätzung des Erbschaftsbooms mit seinen Auswirkungen und Anforderungen, insbesondere an die Kreditinstitute, untersucht der aktuelle Branchenreport Erbschaften unter anderem
- den Einfluss des demographischen Wandels und der Bevölkerungsentwicklung auf Erbschaften
- die Vermögen und das Sparverhalten deutscher Privathaushalte
- die Aspekte der Erbschaftsteuer
- Erbschaftsvolumens nach Größenklassen, Vermögensformen und Regionen
- die Strukturmerkmale der erbenden Generation
- das Anlageverhalten der Erben.
In die Untersuchung eingeflossen sind zudem die Ergebnisse einer Exklusiv-Befragung von 98 Entscheidungsträgern in Kreditinstituten.
Umfang des Branchenreports ERBSCHAFTEN:
fast 500 Seiten mit über 400 Tabellen, Grafiken und Übersichten
