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Hansjürgen Heinick

Branchenreport VERSAND- UND INTERNETHANDEL

 Die neue BBE Versand-und- Internethandel-Studie umfasst folgende Themen:

Gut 25 Mrd. Euro umfasste das Marktvolumen, das Versand- und Internethandel im Jahr 2008 über alle Geschäftsfelder hinweg erreichten. Dies entspricht einem Plus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gegenüber 2002 wuchs das Umsatzvolumen damit um über 5 Mrd. Euro oder 27 Prozent. Damit entwickelt sich die Branche besser als der Einzelhandel insgesamt. Das lässt auf eine Umverteilung der Konsumausgaben vor allem zugunsten des Internet-Vertriebs schließen.

Die Zukunft heißt „Online", so die klare Aussage im Branchenreport VERSAND- und INTERNETHANDEL 2009. Im Zuge dieser Entwicklung wird die Verzahnung der Vertriebsformen untereinander und mit anderen Vertriebskanälen immer komplexer. Dynamik kommt auch über neue Warengruppen, für die alte und neue Anbieter das Internetgeschäft erschließen. Triebfeder ist dabei auch im Internet immer mehr der Erlebnisfaktor. Spaß am Shopping ist nicht mehr nur dem stationären Handel vorbehalten. Außerdem kaufen Onlinekäufer häufig, sind eher qualitätsorientiert und geben mehr aus als Katalogkäufer.

Katalog bleibt führend: Der Handel über das Internet hat die dominierende Rolle im Versandhandel eingenommen. Sogenannte Internet-Pure-Player, allen voran Amazon, haben sich fest etabliert. Doch nach wie vor gilt der Katalog als wichtiges Marketingmedium. Immer noch werden Bestellungen per Post oder telefonisch aufgegeben. Gleichzeitig richten immer mehr stationäre Händler eigene Onlineshops ein, bieten Ware auf Plattformen an, und manche nutzen parallel eigene Kataloge als Vertriebsweg. Parallel steigen Hersteller/Lieferanten über das Internet ins Direktgeschäft ein. Internet-Anbieter wiederum nutzen ihre Online-Bekanntheit und eröffnen stationäre Outlets. Andere sind als Multichannel-Unternehmen kaum mehr zuzuordnen.

Vernetzte Systeme: Mit der Zunahme der der Zahl der Internet-Player aus verschiedenen Vertriebskanälen wird offensichtlich: Der Versand- und Internethandel ist keine Insel, sondern wird zum Baustein in einem vernetzten System nachfrageorientierter Angebotssteuerung. Nicht alle Anbietergruppen bringen die gleichen Voraussetzungen für ein erfolgversprechendes Onlinebusiness mit. Insbesondere der Vertikalisierungsdruck im Netz beeinflusst die Chancenverteilung.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Branchenreports VERSAND- und INTERNETHANDEL 2009:

  • Bedeutung und Perspektiven der Sortimente
  • Wachstumsdynamik der Geschäftsfelder
  • Die Gewinner und Verlierer
  • Entwicklung und Perspektiven der Vertriebsformen
  • Marktvolumen/Umsatz und Entwicklung 2002-2008
  • Onlinenutzer: Käuferprofile und Käuferpotenziale
  • Verhältnis zwischen Internethandel und stationärem Handel
  • Marktpotenziale für Online- und Offline-Distanzhandel
  • Nachfragegrenzen des Versand- und Internethandels
  • Entwicklungspotenziale im Versand- und Internethandel
  • Wettbewerbsvorteile von Anbietergruppen im Internet
  • Prognose 2015: Marktpotenziale, Anbieterstrukturen, Gewinner-Sortimente

 

Umfang des Branchenreports VERSAND- und INTERNETHANDEL 2009:

140 Seiten DIN A4 mit 130 Tabellen, Grafiken und Übersichten

Lieferformat: Print

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Artikelnummer: HB 8164
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